4 Tipps zum Laufen/Joggen im Winter

so läufst du richtig im Winter

Heute Donnerstag ging ich, wie üblich, joggen. Ich kam, wie üblich, heim von der Arbeit, zog meine Sportkleider an und legte mir einen ungefähren Lauf-Plan im Kopf zurecht. Doch kaum war ich zur Tür hinaus wurde mir klar, dass doch nicht ganz alles wie üblich war.

Es war kälter geworden. Nicht das mir das nicht aufgefallen wäre und ich früh morgens im Sommerkleid zur Arbeit gegangen wäre, nein. Aber nun war es doch so kalt geworden, dass ich nicht mehr im „Sommermodus“ Joggen gehen konnte.

Das Mimosentum

Falls du ein „normaler“ Mensch wie ich bist, dann ist Joggen im Winter mit eindeutig mehr Aufwand verbunden als in der wärmeren Jahreszeit. Ausser natürlich du gehörst zu den eben etwas „anderen“ Menschen. Jene Menschen, welchen die Aussentemperatur und das Wetter absolut nicht kümmert und so oder so immer im T-Shirt an dir vorbei joggen.

Ein Bekannter von mir erklärt das immer wie folgt: „Man bewegt sich ja, und irgendwann hast du schon warm.“. Na aber sicher doch! Irgendwann werden die Frostbeulen schon wieder weggehen. Allerdings würde ich sie am liebsten von Anfang an vermeiden, daher bleibe ich bei meinem Mimosentum und präsentiere dir hier meine Tipps fürs Joggen im Winter ohne Kälteschock und anderen Unannehmlichkeiten.

Tipp 1: Elvis und Glückshormone

Bevor du dich überhaupt den winterlichen Elementen aussetzt, empfehle ich dir dich richtig aufzuwärmen. Im Sommer ist das an manchen Tagen ja wirklich unnötig.

Da hast du einfach grundsätzlich warm und nach einer oder zwei Dehnübungen, kannst du lossprinten. Im Winter aber reicht das nicht. Auch nicht wenn du ein bisschen länger deine Dehnungen machst. Meine Lösung heisst Elvis Presley.

Oder von mir aus auch Lady Gaga, wenn sie dich dazu bringt deine Hüften zu schwingen und durch die Gegend zu tanzen. Dabei kriegst du garantiert warm und beim Tanzen werden zusätzlich Glückshormone ausgeschüttet. Was bei dem zuweilen düsteren Winterwetter nun wirklich nicht schadet.

Tipp 2 + 3: Wetter-App und Hautpflege

Auch recht nützlich ist es, eine Wetter-App zu Rate zu ziehen oder einfach den Kopf aus dem Fenster zu recken. Wind kann ja bekanntlich nicht gesehen werden, aber wenn dir dann plötzlich eine Windböe um die Ohren saust, fändest du das wohl nicht so prickelnd.

Falls dann mal der Wind nachlässt und die Sonne scheint, rate ich dir dich gut einzucremen. Am besten mit einer Lotion mit Sonnenschutz. Erstens ist etwas Feuchtigkeit sowieso gut für die Haut bei eher rauen Temperaturen.

Und zudem sind frische rote Bäckchen dein Ziel und kein Sonnenbrand. Denn wenn im Winter Schnee auf den Strassen und Dächern liegt, werden die Sonnenstrahlen stärker reflektiert und du kannst schneller einen Sonnenbrand kriegen

Tipp 4: Meide den Asphalt

Vor zwei Jahren hat es mich beim Joggen glatt mal auf mein Hinterteil befördert, seitdem meide ich normale Asphaltstrassen im Winter. Die werden schneller eisig und falls du im Wald umfliegst ist das zumindest nicht ganz so hart. Nachgiebiger Boden ist sowieso für das Joggen und Laufen besser geeignet. Denn das leichte Abfedern des Untergrunds schütz deine Kniegelenke. Vor allem wenn du nicht ganz so ausgiebig zu Elvis getanzt hast.