Chia Samen und anderes Superfood, was ist dran?

chia samen gesund

Zu der Sparte Superfood gehört neben den eher bekannten Chia-Samen auch Kakao, Weizengrass oder zum Beispiel auch die Acai-Beeren. Man nennt diese Produkte „Superfood“ da sie alle natürlichen Ursprungs sind und besonders gesunde Inhaltstoffe haben.

Der Trend Superfood kam zusammen mit der Tendenz zu gesünderem und alternativem Essverhalten auf. All das weiss ich von meiner strikt veganen Freundin und natürlich aus der Werbung.

Aber stimmt das überhaupt?

Meine Erfahrung

Als ich auf der Suche nach einem alternativen Sportprotein war, bin ich auf Weizengrass gestossen. Laut dem Internet ist es als Proteinlieferant auch für Profisportler geeignet. Da wird das für mich auch reichen, dachte ich mir. Und es ist tatsächlich nicht schlecht.

Allerdings muss ich dich warnen. Es kommt im grünen Pulverformat und riecht schon von Anfang an ein wenig nach getrocknetem Heu. Zum Trinken ist es nicht vollkommen ungeniesslich, aber halt kein herkömmliches Protein in den Geschmackssorten Schokolade oder Vanille. Jedoch kannst du dafür wirklich davon auszugehen, dass nichts Künstliches mitverarbeitet wurde.

Ausserdem scheint die Wirkung die gleiche zu sein wie bei einem normalen Protein.

Der König des Superfood

Chia Samen sind die wohl bekanntesten unter den Superfood. Neuerdings gibt es sie selbst in einem x-beliebigen Lebensmittelladen. Ein Bekannter von mir schwört, dass sie sich hervorragend in seinem morgendlichen Müsli machen.

Ich selber mag Chia Samen sehr gerne in meinen Smoothes. Sie sind im Grunde geschmackslos und wie bei allen Superfoods denke ich mir: Wenn es etwas bringt super, falls nicht auch nicht schlimm. Chia Samen sind reich an Omega-3, Vitaminen, Antioxidantien und Ballaststoffen. Also ganz viele gute Dinge in einem.

Das ist es auch, was die Superfoods so super macht. Sie beinhalten gleich mehrere, wirklich gesunde Inhaltstoffe und im Falle von Chia Samen dann auch noch in hoher Dosierung. Zum Beispiel enthalten Chia Samen fünf Mal mehr Kalzium als Milch.

Exotisch, aber nicht zwingend besser

Allerdings beinhalten auch viele andere Produkte wertvolle Inhaltstoffe, welche es gleich bei uns um die Ecke gibt. Viele Superfoods sind, gerade weil sie von weit her kommen, echte Verkaufsschlager.

So im Sinne à la

Oh diese Pflanzen wächst bei Minustemperaturen an den schroffen Berghängen der Anden, da muss einfach mehr dahinter stecken als in der gewöhnlichen Walnuss vom Baum des Nachbarn.“

Jedoch müssen all diese exotischen Produkte von weit her importiert werden. Das ist nicht umweltfreundlich und manchmal entspricht die Herstellung vor Ort auch nicht hiesigen Standards.

Einfach ausprobieren (Zwischenzeile 4)

Superfoods können trotzdem eine Bereicherung für deinen Menüplan sein. Vor allem wenn du Vegetarier, Veganer oder Allergiker bist, sind Ausweichprodukte wie Weizengras toll. Nachdem ich einen Monat lang täglich Chia Samen in Smoothes zu mir genommen hatte, fand ich irgendwie, dass mein Haar und meine Haut „schöner“ war.

Wobei das natürlich auch andere Gründe haben könnte. Am besten ist es den Superfoods einfach eine Chance zu geben. Sie sind zwar etwas teurer als hiesige Produkte, dafür kannst du mal was Neues ausprobieren. Falls es nicht klappt, dann bleiben einem immer noch die Walnüsse des Nachbarn. Die beinhalten übrigens Kalium, Zink, Omega-3 und Omega-6.

Also irgendwie auch ein Superfood.

Die Vorteile veganer Ernährung für die Zähne

veganismus und die zähne

Immer mehr Menschen entscheiden sich derzeit für einen veganen Lebenstil. War es vor 20 Jahren noch selten, auf einen Veganer zu treffen, findet man den veganen Lebensstil nun fast überall.

Supermärkte warten mit üppig gefüllten Regalen von Fleisch- und Milchersatzprodukten auf. Vegane Cafés und Restaurants eröffnen bereits in ländlichen Gegenden, und auch in Steakhäusern findet man oft eine vegane Option auf der Speisekarte. Vegane Rezeptbücher sind in jeder Buchhandlung erhältlich, und selbst die Alleskönner-Küchenmaschinen wissen, wie man Sojakäse herstellt.

Veganer verzichten neben Fleisch und Fisch auch auf tierische Produkte. Sie essen weder Eier, Käse, Joghurt und Honig noch trinken sie Milch. Diese strikte Ernährung beugt einer Vielzahl von Krankheiten vor. Obwohl die Vorteile des Veganismus offensichtlich sind, kursieren eine Menge Halbwahrheiten über ihn in der öffentlichen Meinung.

Viele der vorgebrachten Argumente und Vorurteile sind wissenschaftlich aber nicht belegbar oder gar falsch. Dieser Beitrag diskutiert die Vorteile der veganen Ernährung für die Zähne.

Es ist meine eigene Meinung und stellt keine medizinische Beratung dar.

Die Vorteile des Veganismus im Allgemeinen

Umweltschutz, Tierschutz, Welthunger, Gesundheit, Ethik: Die Gründe für die Entscheidung zum Veganismus sind unterschiedlich. Die Vorteile sind jedoch gleich. Wer sich vegan ernährt, der verzichtet auf tierisches Eiweiß (Protein), das laut Studien das Risiko für Krankheiten wie Krebs, Osteoporose oder Diabetes erhöhen kann.

Veganer decken ihren Proteinbedarf mit der Aufnahme von pflanzlichen Lebensmitteln ab.

Und keine Angst! Man wird nicht zu wenig Eiweiß zu sich nehmen. Gemüse, Obst und Getreide enthalten alle pflanzliche Proteine und stellen eine gesunde Alternative zu pflanzlichen Fetten dar. Im Vergleich zum Steak, das auf 100 Gramm 25 Gramm Eiweiß liefert, stecken in 100 Gramm Linsen 26 Gramm und in 100 Gramm Mandeln stolze 21 Gramm Eiweiß.

Vegane Ernährung und gesunde Zähne

Doch wie wirkt sich der vegane Lebenstil auf unsere Zähne aus? Betrachten wir das einmal näher: Der durchnittliche Veganer ernährt sich auf pflanzlicher Ebene.

Er verzichtet oft auch auf Genussmittel wie Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Zigaretten, deren häufiger Genuss Zahnverfärbungen zur Folge hat. Außerdem versucht er, zuckerhaltige Getränke und Speisen zu vermeiden, die bei mangelnder Zahnhygiene zu Karies führen können.

Zusätzlich muss angemerkt werden, dass beim Genuss von Steaks, Hühnchen und Co. ein Stück Fleisch zwischen den Zähnen hängen bleiben kann. Ist man unterwegs und hat weder Zahnstocher noch Zahnbürste dabei, kann das Stück für längere Zeit zwischen den Zähnen verweilen. Veganer haben dieses Problem nicht.

Ein anderer wichtiger Aspekt ist, dass Veganer täglich mit frischen Zutaten kochen: beispielsweise Müsli mit Hafermilch und Früchten zum Frühstück, Gemüsepfanne mit Tofu zum Mittag, Obst oder ein knackiger Salat als Snack zwischen den Mahlzeiten, Pilzrisotto und Kräuterbaguette zum Abendbrot.

Die vegane Kost ist hip, abwechslungsreich und gesund. Veganer meiden industriell verarbeitete Lebensmittel, da sie oftmals tierische Produkte enthalten. Durch dieses Essverhalten nehmen sie weniger versteckte Zutaten wie Zucker und Konservierungsmittel zu sich als Omnivore („Allesesser“).

All dies wirkt sich positiv auf die Gesundheit unserer Zähne aus.

Ungesunde Zähne durch vegane Ernährung- Mythos oder Wahrheit?

Obwohl Veganer sich ausgewogen ernähren und weniger auf Fertigprodukte aus dem Supermarkt zurückgreifen, hält sich der Mythos hartnäckig, dass sie ungesunde Zähne haben. Es wird angenommen, dass Veganer durch übermäßigen Obstgenuss zu schlechteren Zähnen neigen.

Also schauen wir uns diese kleinen Früchtchen einmal näher an: Früchte sind gesund für unseren Körper. Sie enthalten wertvolle Vitamine, und sind ideal für den kleinen Hunger zwischendurch.

Süße Früchte enthalten natürlichen Fruchtzucker. Kritiker der veganen Ernährung argumentieren, dass der Zahnschmelz bei übermäßiger Aufnahme von Fruchtzucker angegriffen wird. Dies kann aber ausgeschlossen werden, solange die vegane Ernährung zum einen abwechslungsreich ist:

Veganer essen zum einen nicht nur frisches Obst von früh bis spät. Zum anderen stärken pflanzliche Proteine die Entwicklung der Knochen und den Erhalt gesunder Zähne, ohne den Körper krank zu machen. Zudem handelt es sich bei Fruchtzucker um natürlichen Zucker, welcher wesentlich gesünder ist als raffinierter Zucker.

Früchte enthalten natürliche Säure. Dem Säuregehalt von Früchten wird ebenso nachgesagt, er wäre ungesund für unsere Zähne. Fakt ist aber, dass ein Glas frischgepresster Orangensaft  allemal gesünder für Körper und Zähne ist als ein kohlensäurehaltiges Getränk.

Und wer alles in Maßen genießt, kann sowieso nichts falsch machen.

Nicht nur die Ernährung ist wichtig

Wer dennoch sicher gehen möchte, sollte nach einem Glas Saft ein wenig Wasser zum Nachspülen trinken. Das neutralisiert aggressive Säuren und hilft auch gegen verbliebene Speisereste im Mund.

Zusätzlich gilt natürlich, zweimal täglich Zähneputzen und hin und wieder Zahnseide benutzen! Die beste Ernährung hilft nichts, solange der Mund vor Bakterien nur so wimmelt. Ich persönlich nutze seit Jahren Schallzahnbürsten, weil sie viel gründlicher putzen als eine normale Zahnbürste. Sie sind nicht gerade billig, aber das Geld auf jeden Fall wert. Ich habe schon seit Jahren kein Loch mehr.

Probiere solche Teile einfach mal für dich und deine Zähne. Hier gibt es einen ziemlich guten Überblick, also such dir am besten hier einfach ein passendes Modell heraus und vergleich es mit deiner bisherigen Bürste. Ich bin mir sicher, dass der Unterschied deutlich sein wird.

Zusammen mit einer veganen Ernährung ist man damit in Sachen gesunde Zähne sehr weit vorne mit dabei. Natürlich kannst du auch ein bisschen sündigen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man nach einiger Zeit gar nicht mehr zu ungesunden Sachen greifen will. Der Körper gewöhnt sich an das fleischlose, gesunde Essen und man möchte das gute Gefühl gar nicht mehr durch Naschen verlieren.

Vegane Ernährung bringt nämlich nicht nur was für die Zähne, sondern hilft dem allgemeinen Wohlbefinden.

4 Tipps zum Laufen/Joggen im Winter

so läufst du richtig im Winter

Heute Donnerstag ging ich, wie üblich, joggen. Ich kam, wie üblich, heim von der Arbeit, zog meine Sportkleider an und legte mir einen ungefähren Lauf-Plan im Kopf zurecht. Doch kaum war ich zur Tür hinaus wurde mir klar, dass doch nicht ganz alles wie üblich war.

Es war kälter geworden. Nicht das mir das nicht aufgefallen wäre und ich früh morgens im Sommerkleid zur Arbeit gegangen wäre, nein. Aber nun war es doch so kalt geworden, dass ich nicht mehr im „Sommermodus“ Joggen gehen konnte.

Das Mimosentum

Falls du ein „normaler“ Mensch wie ich bist, dann ist Joggen im Winter mit eindeutig mehr Aufwand verbunden als in der wärmeren Jahreszeit. Ausser natürlich du gehörst zu den eben etwas „anderen“ Menschen. Jene Menschen, welchen die Aussentemperatur und das Wetter absolut nicht kümmert und so oder so immer im T-Shirt an dir vorbei joggen.

Ein Bekannter von mir erklärt das immer wie folgt: „Man bewegt sich ja, und irgendwann hast du schon warm.“. Na aber sicher doch! Irgendwann werden die Frostbeulen schon wieder weggehen. Allerdings würde ich sie am liebsten von Anfang an vermeiden, daher bleibe ich bei meinem Mimosentum und präsentiere dir hier meine Tipps fürs Joggen im Winter ohne Kälteschock und anderen Unannehmlichkeiten.

Tipp 1: Elvis und Glückshormone

Bevor du dich überhaupt den winterlichen Elementen aussetzt, empfehle ich dir dich richtig aufzuwärmen. Im Sommer ist das an manchen Tagen ja wirklich unnötig.

Da hast du einfach grundsätzlich warm und nach einer oder zwei Dehnübungen, kannst du lossprinten. Im Winter aber reicht das nicht. Auch nicht wenn du ein bisschen länger deine Dehnungen machst. Meine Lösung heisst Elvis Presley.

Oder von mir aus auch Lady Gaga, wenn sie dich dazu bringt deine Hüften zu schwingen und durch die Gegend zu tanzen. Dabei kriegst du garantiert warm und beim Tanzen werden zusätzlich Glückshormone ausgeschüttet. Was bei dem zuweilen düsteren Winterwetter nun wirklich nicht schadet.

Tipp 2 + 3: Wetter-App und Hautpflege

Auch recht nützlich ist es, eine Wetter-App zu Rate zu ziehen oder einfach den Kopf aus dem Fenster zu recken. Wind kann ja bekanntlich nicht gesehen werden, aber wenn dir dann plötzlich eine Windböe um die Ohren saust, fändest du das wohl nicht so prickelnd.

Falls dann mal der Wind nachlässt und die Sonne scheint, rate ich dir dich gut einzucremen. Am besten mit einer Lotion mit Sonnenschutz. Erstens ist etwas Feuchtigkeit sowieso gut für die Haut bei eher rauen Temperaturen.

Und zudem sind frische rote Bäckchen dein Ziel und kein Sonnenbrand. Denn wenn im Winter Schnee auf den Strassen und Dächern liegt, werden die Sonnenstrahlen stärker reflektiert und du kannst schneller einen Sonnenbrand kriegen

Tipp 4: Meide den Asphalt

Vor zwei Jahren hat es mich beim Joggen glatt mal auf mein Hinterteil befördert, seitdem meide ich normale Asphaltstrassen im Winter. Die werden schneller eisig und falls du im Wald umfliegst ist das zumindest nicht ganz so hart. Nachgiebiger Boden ist sowieso für das Joggen und Laufen besser geeignet. Denn das leichte Abfedern des Untergrunds schütz deine Kniegelenke. Vor allem wenn du nicht ganz so ausgiebig zu Elvis getanzt hast.