So treibst du Sport und siehst dabei auch im Jahr 2017 gut aus

outfits für 2017

Erinnerst du dich noch an dein Sportoutfit in der 5. Klasse? Mein Outfit war jedenfalls nicht gerade ausgefuchst. Sofern ich mich richtig erinnere, habe ich normalerweise einfach die alten T-Shirts meines Bruder angehabt und irgendwelche kurzen Shorts aus Baumwolle.

Zum einen hat mich meine Mutter wohl so angezogen und zum anderen war es mir damals auch noch piep egal. Hauptsache war, dass man ein Rad schlagen konnte, denn dann war man so etwas von cool.

Im Hier und Jetzt ist das was ganz anderes. Die Sportkleidung muss schon ein bisschen chic daher kommen oder? Man weiss ja nie wen man antreffen könnte im Fitnessstudio oder auf der Joggingrunde.

Simple, but never boring

Damit du und ich auch im 2017 stylisch Sport treiben können, habe ich hier die besten Sportbekleidungstrends für das neue Jahr zusammengestellt. Ziemlich gut gefällt mir der Trend zu gedeckter oder simpler Farbwahl.

In den 2000er- Jahren waren Sportoutfits vom Schuh bis zum Stirnband meiner Ansicht nach überdekoriert. Umso besser finde ich wenn Oberteil und Hose die gleichen Farben haben oder sich zumindest Ergänzen. Dasselbe Muster zeigt sich übrigens auch im Schuhsortiment. Unifarbenes Schuhwerk ist sehr beliebt. Und gerade in poppigen Farben, wie zum Beispiel Rot auch überhaupt nicht langweilig.

Andere Silhouette und neue Farben

Wo wir gerade beim Schuhwerk sind: Ein weiterer Trend sind futuristisch anmutende Modelle. Da die Designer immer nach etwas neuem Suchen, versuchen sie 2017 dem Sportsneaker eine neue Silhouette zu verpassen oder aber verwenden schimmernde Farben.

Da glitzerst und funkelst du dann munter beim Schwitzen. Ist natürlich nicht jedermanns Sache. Falls dir das gar nicht zusagt, so kannst du dich darauf verlassen, dass irgendein Label die Retro-Karte ausspielen wird und einen Old-School-Schuh aus dem Archive hervorkramt. Wie jedes Jahr eben.

Knappe Leggins und Mesh-Einsätze

Was du im neuen Jahr wohl auch des Öfteren antreffen wirst, sind enge Shorts. Um genauer zu sein sind es keine Short, sondern kurze Leggins. Im Grunde sieht es etwas aus wie Unterwäsche. Dafür wirst du viel Beinfreiheit damit haben und im Sommer auch bestimmt nicht überhitzen. Passend dazu haben viele der neuen Leggins Mesh-Einsätze oder sogar sogenannte Cut-Outs.

Die ältere Generation wird sich freuen. Nicht nur unsere Jeans sind zerrissen und nur zur Hälfte vorhanden, nein. Auch unsere Sportbekleidung zieht nach. Ein schon etwas älterer Passant hat mich mit Blick auf meine zerrissenen Hosen mal gefragt, ob ich für sowas den wirklich bezahlen würde. Rein vom Look sieht eine Leggins mit Mesh-Einsätzen jedoch wirklich klasse aus.

Kurz, kurz, kurz

Ein weiterer Trend, welchen wir schon heute kennen und welcher wohl auch im Jahr 2017 bleiben wird, sind Crop Tops oder Sport-BHs. Diese werden als normales Sportoberteil getragen. Im Sommer passt das super, im Winter werden sich wohl die meisten für eine weniger trendige, aber warme Variante wie ein Pullover entscheiden.

Von denen gibt es schliesslich auch viele im Crop-Format und reichen daher nur knapp bis zum Bauchnabel. Hätte ich sowas in der 5. Klasse getragen, wäre mein Sportlehrer wohl entsetzt gewesen.

4 Tipps zum Laufen/Joggen im Winter

so läufst du richtig im Winter

Heute Donnerstag ging ich, wie üblich, joggen. Ich kam, wie üblich, heim von der Arbeit, zog meine Sportkleider an und legte mir einen ungefähren Lauf-Plan im Kopf zurecht. Doch kaum war ich zur Tür hinaus wurde mir klar, dass doch nicht ganz alles wie üblich war.

Es war kälter geworden. Nicht das mir das nicht aufgefallen wäre und ich früh morgens im Sommerkleid zur Arbeit gegangen wäre, nein. Aber nun war es doch so kalt geworden, dass ich nicht mehr im „Sommermodus“ Joggen gehen konnte.

Das Mimosentum

Falls du ein „normaler“ Mensch wie ich bist, dann ist Joggen im Winter mit eindeutig mehr Aufwand verbunden als in der wärmeren Jahreszeit. Ausser natürlich du gehörst zu den eben etwas „anderen“ Menschen. Jene Menschen, welchen die Aussentemperatur und das Wetter absolut nicht kümmert und so oder so immer im T-Shirt an dir vorbei joggen.

Ein Bekannter von mir erklärt das immer wie folgt: „Man bewegt sich ja, und irgendwann hast du schon warm.“. Na aber sicher doch! Irgendwann werden die Frostbeulen schon wieder weggehen. Allerdings würde ich sie am liebsten von Anfang an vermeiden, daher bleibe ich bei meinem Mimosentum und präsentiere dir hier meine Tipps fürs Joggen im Winter ohne Kälteschock und anderen Unannehmlichkeiten.

Tipp 1: Elvis und Glückshormone

Bevor du dich überhaupt den winterlichen Elementen aussetzt, empfehle ich dir dich richtig aufzuwärmen. Im Sommer ist das an manchen Tagen ja wirklich unnötig.

Da hast du einfach grundsätzlich warm und nach einer oder zwei Dehnübungen, kannst du lossprinten. Im Winter aber reicht das nicht. Auch nicht wenn du ein bisschen länger deine Dehnungen machst. Meine Lösung heisst Elvis Presley.

Oder von mir aus auch Lady Gaga, wenn sie dich dazu bringt deine Hüften zu schwingen und durch die Gegend zu tanzen. Dabei kriegst du garantiert warm und beim Tanzen werden zusätzlich Glückshormone ausgeschüttet. Was bei dem zuweilen düsteren Winterwetter nun wirklich nicht schadet.

Tipp 2 + 3: Wetter-App und Hautpflege

Auch recht nützlich ist es, eine Wetter-App zu Rate zu ziehen oder einfach den Kopf aus dem Fenster zu recken. Wind kann ja bekanntlich nicht gesehen werden, aber wenn dir dann plötzlich eine Windböe um die Ohren saust, fändest du das wohl nicht so prickelnd.

Falls dann mal der Wind nachlässt und die Sonne scheint, rate ich dir dich gut einzucremen. Am besten mit einer Lotion mit Sonnenschutz. Erstens ist etwas Feuchtigkeit sowieso gut für die Haut bei eher rauen Temperaturen.

Und zudem sind frische rote Bäckchen dein Ziel und kein Sonnenbrand. Denn wenn im Winter Schnee auf den Strassen und Dächern liegt, werden die Sonnenstrahlen stärker reflektiert und du kannst schneller einen Sonnenbrand kriegen

Tipp 4: Meide den Asphalt

Vor zwei Jahren hat es mich beim Joggen glatt mal auf mein Hinterteil befördert, seitdem meide ich normale Asphaltstrassen im Winter. Die werden schneller eisig und falls du im Wald umfliegst ist das zumindest nicht ganz so hart. Nachgiebiger Boden ist sowieso für das Joggen und Laufen besser geeignet. Denn das leichte Abfedern des Untergrunds schütz deine Kniegelenke. Vor allem wenn du nicht ganz so ausgiebig zu Elvis getanzt hast.